IVD begrüßt Merkels Forderung, die Bedingungen für Neubau zu verbessern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut Medienberichten eine neue Mietpreisbremse für Deutschland abgelehnt und betont, dass die Bedingungen für den Wohnungsneubau verbessert werden müssen. In verschiedenen Medien wird sie zitiert mit den Worten: „Wir sagen, wenn Wohnungen fehlen, sollen wir die Bedingungen dafür verbessern, damit man Wohnungen bauen kann.“ Der IVD begrüßt die Aussage von Angela Merkel.

„Chapeau, Frau Bundeskanzlerin. Damit setzen Sie ein Zeichen gegen die Wohnungsknappheit“, sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD. „Die Bundeskanzlerin spricht mit der Stimme der Vernunft. Das ist keine Klientelpolitik für die Wohnungswirtschaft. Nur wer dafür Sorge trägt, dass mehr Wohnungen gebaut werden, ermöglicht bezahlbares Wohnen“, sagt Schick. Es werden mehr ausgewiesenes Bauland, mehr und schnellere Baugenehmigungen und preisgünstigere Bauweisen benötigt. Derzeit fehlen 1,5 Millionen Wohnungen in Deutschland. Mehr Regulierung hilft da nicht. Was hilft, sind mehr Wohnungen. Also bauen, bauen, bauen!

Die Große Koalition hat sich in den vergangenen vier Jahren darauf konzentriert, hohen Mieten und Wohnungsknappheit mit zahlreichen Regulierungsmaßnahmen zu begegnen.  Mietpreisbremse, Bestellerprinzip, Verschärfung der EnEV, Wohnimmobilienkreditrichtlinie – sie alle haben nichts bewirkt. Im Gegenteil: Der Wohnraummangel hat weiter zugenommen. „Es ist gut und nur folgerichtig, dass die Politik dies nun erkennt und ein Umdenken stattfindet,“, sagt Schick.

Der IVD Immobilienverband Deutschland hat die einzelnen Positionen der Parteien zur Wohnungswirtschaft analysiert und fordert alle wahlberechtigten Bürger und Bürgerinnen auf, am Sonntag zur Wahlurne zu gehen.

IVD Bundesverband     

Heiko Senebald Tel: (030) 27 57 26 15
E-Mail: heiko.senebald@ivd.net

 

Über den IVD Bundesverband

Der IVD ist die Berufsorganisation und Interessensvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft. Der IVD ist mit ca. 6.000 Mitgliedsunternehmen, davon 1.800 Wohnungsverwalter, der zahlenmäßig stärkste Unternehmensverband der Immobilienwirtschaft. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Immobilienberater, Immobilienmakler, Bauträger, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister und Bewertungs-Sachverständige und viele weitere Berufsgruppen der Immobilienwirtschaft. Die Aufnahme in den IVD Bundesverband erfolgt nach Abschluss einer umfassenden Sach- und Fachkundeprüfung und gegen Nachweis des Abschlusses einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Der vollständige Name des Verbandes lautet: „Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.“

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