Gentechnische Landwirtschaft – gesundheitliche Gefahren

Alternativer Nobelpreis für Dr. Druker? Birgt die Gentechnische Landwirtschaft gesundheitliche Gefahren?

Steven Druker

Dr. Steven Druker

Dr. Steven Druker führte aus, daß er 1996 als besorgter Bürger und Wissenschaftler in den USA die „Allianz für Biointegrität“ (Alliance for Biointegrity) gegründet habe, die 1998 gegen die FDA (Food and Drug Administration – Lebensmittel- und Drogenbehörde) geklagt hat. Trotz enormer Schwierigkeiten und hoher Kosten, wurde die Bundesbehörde verklagt, 44 000 (!) Seiten Unterlagen über die Situation der Grünen Gentechnik in den USA offenzulegen.

Während einer vom Verein ecovillage organisierten Veranstaltung in der Lagerhalle Osnabrück, die trotz Samstagabend sehr gut besucht war, führte er weiter aus, daß es deutliche Hinweise dafür gibt, daß gentechnisch veränderte Lebensmittel wahrscheinlich Krebs auslösen. Und dies ist der Fall unabhängig davon, ob die als Basis dienenden Pflanzen mit dem giftigen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, gegen das Soja, Mais und Raps aufgrund der gentechnischen Veränderung resistent sind, behandelt wurden oder nicht. Die als Versuchstiere dienenden Ratten entwickelten bei der zweijährigen toxikologischen Studie in beiden Fällen bei entsprechender Futtergabe Schädigungen und Tumore an Leber und Nieren und zeigten Vergiftungserscheinungen. Während der von der Industrie geforderten und der FDA vorgeschriebenen Testzeit von drei Monaten, stellten sich bei den Versuchstieren keine Tumore ein.

Da in den USA gentechnisch veränderte Lebensmittel in den Regalen der Supermärkte liegen, bezeichnet Dr. Druker dies als „kontinuierlichen  Betrug“. Tatsächlich wurden auch wissenschaftliche Standards umgangen, Fakten falsch dargestellt und Gesetze gebrochen, was aufgrund der bedenklichen Lebensmittel zu einer gesundheitlichen Gefährdung der Bevölkerung führt. Es kann auch gesprochen werden von einer „Korruption“ von Wissenschaft und Regierung, befördert durch die gängige Praxis, daß dieselben Fachleute mal für Behörden, mal für die Industrie tätig sind.

Unabhängig von krankmachenden Auswirkungen widerspricht die Gentechnik ethischen Kriterien und der Bewahrung der Schöpfung.

Der Industrie geht es um die kommerzielle Verwertung der Gentechnik; die handvoll weltweit Saatgut und Spritzmittel anbietenden Firmen verdienen viel Geld.

2017 wird Dr. Drukers Buch über die „Geschichte der Straftaten der FDA“ (Manipulierte Gene – verdrehte Wahrheit) auch auf deutsch erscheinen.

Von berufener Seite wurde angeregt, Steven Druker für den Alternativen Nobelpreis in Erwägung zu ziehen.

Obschon in Deutschland keine genveränderten Lebensmittel angeboten werden, sind doch

gentechnische Veränderungen in Fleisch, Milch und Eiern nachweisbar, da große Mengen  genmanipuliertes Tierfutter importiert werden.

Um auf der sicheren Seite zu sein und gesund zu leben, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, unbedenkliche Biolebensmittel zu kaufen, so Mäggi Eisermann und Rolf Brinkmann vom ecovillage e.V. abschließend.

 

ecovillage

ecovillage e.V.
c/o Rolf Brinkmann (1. Vorsitzender)
49088 Osnabrück, Glogauer Weg 38

 

Schreibe einen Kommentar